Press releases

News

Media mailing list
Media contact: Sven Schirmer

+49 221 99 53 4431 

presse@shop-apotheke.com
06
MAI
2021

SHOP APOTHEKE EUROPE: Starker Jahresauftakt mit 22,4 Prozent Umsatzwachstum und einer bereinigten EBITDA-Marge von 2,0 Prozent.

NICHT ZUR VERÖFFENTLICHUNG ODER WEITERGABE IN DEN BZW. IN DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, KANADA, AUSTRALIEN ODER JAPAN.

  • Konzernumsatz wächst im ersten Quartal um 22,4 Prozent auf 284 Millionen Euro.
  • DACH-Segment +15 Prozent, Segment International +71 Prozent.
  • Ergebnisentwicklung im Plan: Bereinigte EBITDA-Marge von 2,0 Prozent.
  • Rekordanstieg der Kundenzahl um 1,8 auf 6,8 Millionen im Jahresvergleich und um mehr als eine halbe Million im ersten Quartal.
  • Digitales Medikationsmanagement durch die Akquisitionen von SMARTPATIENT und MEDAPP ausgebaut; Einstieg in den niederländischen Rx-Markt dadurch ermöglicht.
  • Prognose für das Geschäftsjahr 2021 bestätigt.

Sevenum, Niederlande, 6. Mai 2021. SHOP APOTHEKE EUROPE N.V., aktiv in sieben europäischen Ländern, hat den Konzernumsatz im ersten Quartal 2021 um 22,4 Prozent auf 284 Millionen Euro gesteigert. Die Bruttomarge verbesserte sich um 4,1 Prozentpunkte auf 25,6 Prozent, während die Zahl der aktiven KundInnen im Jahresvergleich um über 500.000 auf 6,8 Millionen gewachsen ist. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Anstieg um 1,8 Millionen. Insgesamt verbuchte SHOP APOTHEKE EUROPE ein weiteres Quartal mit kräftigem Wachstum und einer bereinigten EBITDA-Marge von 2,0 Prozent. Somit liegt das Unternehmen voll im Plan mit der Gesamtjahresprognose

„Wir fokussieren uns weiterhin auf Wachstum, ohne dabei unser Ergebnis aus den Augen zu verlieren. Dabei haben wir gezielt in die Bereiche investiert, die unser Wachstum vorantreiben und gleichzeitig einen echten Mehrwert für unsere KundInnen bieten. Mit den Übernahmen der beiden auf digitales Medikationsmanagement spezialisierten Unternehmen SMARTPATIENT und MEDAPP haben wir – auch in Vorbereitung auf das bevorstehende e-Rx-Geschäft – weitere wichtige Meilensteine unserer Unternehmensstrategie erreicht”, sagt CEO Stefan Feltens.

Der Konzernumsatz stieg im ersten Quartal 2021 um 22,4 Prozent auf 284,1 Millionen Euro nach 232,0 Millionen Euro im Vorjahr. Vom Gesamtumsatz des ersten Quartals 2021 entfielen 45 Millionen Euro auf das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten (Rx) – 17 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies liegt einerseits an der stark erhöhten Nachfrage nach rezeptpflichtigen Medikamenten im März 2020 als direkte Folge des Covid-19-Ausbruchs in Europa, andererseits an der in diesem Jahr weitestgehend ausgebliebenen sonst üblichen Erkältungswelle und nicht zuletzt am Rx-Bonusverbot in Deutschland. Dagegen steigerte SHOP APOTHEKE EUROPE in Deutschland seinen Marktanteil beim Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten (OTC) deutlich. Zudem beschleunigte sich das Umsatzwachstum im Segment International auf 71 Prozent.

Mit einer Zuwachsrate von 46,1 Prozent wuchs das Bruttoergebnis auf Konzernebene signifikant stärker als der Umsatz – von 49,9 Millionen Euro in den ersten drei Monaten 2020 auf 72,9 Millionen Euro in diesem Jahr. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich die Bruttomarge entsprechend um 4,1 Prozentpunkte auf 25,6 Prozent. Dies ist vor allem auf durchschnittlich höhere Nettoverkaufspreise, verbesserte Einkaufsbedingungen sowie einen unterschiedlichen Produkt- und Ländermix zurückzuführen.

Die Aufwendungen für Vertrieb und Distribution (S&D) stiegen im Vergleich zum Vorjahr von 39,2 Millionen Euro auf 59,0 Millionen Euro. Die S&D-Quote lag mit 20,8 Prozent um 3,9 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Hintergrund sind Wachstumsinvestitionen sowie der temporäre Parallelbetrieb von zwei Logistikzentren in den Niederlanden.

Der Verwaltungsaufwand betrug 10,9 Millionen Euro (Vorjahr: 6,8 Millionen Euro) –einschließlich Sondereffekten in Höhe von 2,5 Millionen Euro (Vorjahr: 1,1 Millionen Euro).  Der Anstieg der bereinigten Verwaltungskostenquote um 0,4 Prozentpunkte ist im Wesentlichen eine Folge von Kosten im Zusammenhang mit der SMARTPATIENT Akquisition.

Insgesamt belief sich das bereinigte EBITDA auf 5,7 Millionen Euro gegenüber 4,9 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Dies führt zu einer bereinigten EBITDA-Marge von 2,0 Prozent gegenüber 2,1 Prozent im Vorjahr. Nach Abschreibungen in Höhe von 5,5 Millionen Euro (Vorjahr: 3,4 Millionen Euro) verbleibt ein EBIT von -2,4 Millionen Euro nach 0,5 Millionen Euro. Der Nettofinanzaufwand verminderte sich um 2,3 Millionen Euro bzw. 59,6 Prozent auf -3,4 Millionen Euro. Somit ergibt sich ein Nettoergebnis von -5,8 Millionen Euro gegenüber -5,0 Millionen Euro im Vorjahr.

DACH-Segment mit stark verbesserter Bruttomarge; Wachstumsrate im Segment International beschleunigt.

Das Segment DACH (Deutschland, Österreich und Schweiz) verzeichnete im ersten Quartal einen Umsatzanstieg um 14,9 Prozent von 200,8 Millionen Euro auf 230,7 Millionen Euro. Dabei wuchs das Bruttoergebnis gegenüber dem Vorjahr um 40,6 Prozent auf 58,6 Millionen Euro. Entsprechend verbesserte sich die Bruttomarge um 4,6 Prozentpunkte auf 25,4 Prozent. Das bereinigte EBITDA im Segment DACH stieg um 3,2 Millionen Euro auf 10,2 Millionen Euro (Vorjahr: 7,0 Millionen Euro). 

Der Umsatz im Segment International (Belgien, Frankreich, Italien und die Niederlande) stieg im ersten Quartal um 71,2 Prozent von 31,2 Millionen Euro 2020 auf 53,3 Millionen Euro dieses Jahr. Das Bruttoergebnis nahm um 73,4 Prozent auf 14,3 Millionen Euro zu, so dass die Bruttomarge mit 26,8 Prozent um 0,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert in Höhe von 26,4 Prozent lag. Das bereinigte EBITDA des Segments International lag bei -4,5 Millionen Euro nach -2,0 Millionen Euro im Vergleichszeitraum.

Jasper Eenhorst, CFO von SHOP APOTHEKE EUROPE: „Wir haben im ersten Quartal zwei strategisch bedeutende Akquisitionen getätigt und eine positive bereinigte EBITDA-Marge erzielt, die mit 2 Prozent auf Vorjahresniveau liegt. Die Tatsache, dass wir momentan zwei Logistikstandorte parallel betreiben, wirkt sich zwar in den ersten sechs bis neun Monaten dieses Jahres auf unser Ergebnis aus, schafft aber die nötige Kapazität zur Umsetzung unserer ambitionierten Ziele. Auch hat sich die konsequente Fokussierung auf unsere KundInnen ausgezahlt: Neben dem starken Umsatzwachstum hat sich der Net Promotor Score auf 71 Prozent verbessert und belegt damit einmal mehr die anhaltend hohe Zufriedenheit unserer KundInnen.”

Für das Gesamtjahr 2021 erwartet der Vorstand von SHOP APOTHEKE EUROPE ein organisches Umsatzwachstum von rund 20 Prozent oder mehr sowie eine positive bereinigte EBITDA-Marge von 2,3 bis 2,8 Prozent (2020: 2,2 Prozent).

Der Q1-Zwischenbericht kann auf der Corporate Website von SHOP APOTHEKE EUROPE (www.shop-apotheke-europe.com) im Bereich Investor Relations eingesehen und heruntergeladen werden. Definitionen von Non-IFRS-Begriffen sind im Glossar des Geschäftsberichts 2020 (Seiten 146 und 147) zu finden.

 

ÜBER SHOP APOTHEKE EUROPE.

SHOP APOTHEKE EUROPE ist eine der führenden und am schnellsten wachsenden Online-Apotheken in Europa und derzeit in Deutschland, Österreich, Frankreich, Belgien, Italien, den Niederlanden und der Schweiz aktiv.

Ihren Hauptsitz hat SHOP APOTHEKE EUROPE im niederländischen Logistik-Zentrum Sevenum bei Venlo mit Standorten in Köln, Berlin, München, Warschau, Mailand, Paris und Tongeren. Von hier aus bietet SHOP APOTHEKE EUROPE KundInnen ein breites Sortiment von mehr als 100.000 Originalprodukten zu attraktiven Preisen: OTC-, Beauty- und Körperpflegeprodukte sowie verschreibungspflichtige Medikamente, hochwertige Naturkost- und Gesundheitsprodukte, Low-Carb-Produkte und Sporternährung. Derzeit vertrauen mehr als 6,8 Millionen aktive KundInnen SHOP APOTHEKE EUROPE.

Da pharmazeutische Sicherheit bei SHOP APOTHEKE EUROPE an erster Stelle steht, bietet die Online-Apotheke einen umfassenden pharmazeutischen Beratungsservice.

Im Hinblick auf die Einführung des elektronischen Rezepts in Deutschland im Sommer 2021 expandiert das Unternehmen aktuell im Bereich der digitalen Gesundheitsdienstleistungen. So wurde im Januar 2021 als Teil der Strategie von SHOP APOTHEKE EUROPE, sich von einem reinen Online-Händler zu einer kundenzentrierten Online-Apotheken-Plattform zu entwickeln, der führende Anbieter im Bereich des Medikationsmanagements SMARTPATIENT akquiriert.

SHOP APOTHEKE EUROPE N.V. ist seit 2016 im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard) und seit September 2020 im MDAX gelistet. 

 

PRESSEKONTAKTE.

Publikums- und Fachmedien:
Sven Schirmer
Tel: +49 221 99 53 44 31
E-Mail: presse@shop-apotheke.com

Finanz- und Wirtschaftsmedien:
Bettina Fries
Tel: +49 211 75 80 779
E-Mail: presse@shop-apotheke.com

Investor Relations:
Carmen Herkenrath
Tel: +31 77 850 6109
E-Mail: carmen.herkenrath@shop-apotheke.com

Thomas Schnorrenberg
Tel: +49 151 46531317
E-Mail: presse@shop-apotheke.com

 

HAFTUNGSAUSSCHLUSS.

Diese Veröffentlichung stellt eine Anzeige dar. Diese Mitteilung stellt in keiner Jurisdiktion ein Angebot zum Verkauf oder eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zum Kauf von Wertpapieren der Shop Apotheke Europe N.V. dar. Sie stellt keinen Wertpapierprospekt dar. Ein öffentliches Angebot von Wertpapieren der Shop Apotheke Europe N. V. erfolgt nicht.

Hierin enthaltene Aussagen könnten sogenannte “zukunftsgerichtete Aussagen” darstellen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind durch Wörter wie “könnte”, “wird”, “sollte”, “plant”, “erwartet”, “sieht voraus”, “schätzt”, “glaubt”, “beabsichtigt”, “hat vor”, “zielen” oder deren negativer Form oder entsprechenden Abwandlungen und vergleichbaren Begriffen erkennbar.

Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erwartungen und beinhalten einer Reihe bekannter und unbekannter Risiken, Unsicherheiten sowie andere Faktoren, durch welche die tatsächlichen Ergebnisse, Auslastungsgrade, Entwicklungen und Erfolge der Gruppe oder des Industriezweigs in dem sie tätig ist, grundlegend anders ausfallen können als hier enthalten oder impliziert. Es sollte kein unangemessenes Vertrauen in zukunftsgerichtete Aussagen gesetzt werden. Die Gruppe wird die hier veröffentlichen zukunftsgerichtete Aussagen aufgrund neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus sonstigen Gründen nicht aktualisieren oder überprüfen.